Probenfoto mit Cenk Erbiner, Mediha Khan und Lisa Fornhammar (v.l.)

Lisa Fornhammar
studierte Gesang an der Universität Mozarteum Salzburg bei Prof. Martha Sharp und Liedstudium bei Prof. Hartmut Höll sowie am Opernstudio in Stockholm. Mit ihrer Symbiose aus klassischer Gesangskunst und zeitgenössischer Praxis ist die schwedische Sopranistin Lisa Fornhammar in vielen
Epochen und Genres zu Hause. Zuletzt hatte sie Engagements u. a. als Solistin mit dem Ensemble Recherche an der Elbphilharmonie in der Reihe »Das neue Werk« mit Stücken von Morton Feldmann, mit der Oper »Magnus Maria« der isländischen Komponistin Karólina Eríksdóttír an der Oper Helsinki
und an Stockholms Stadsteater sowie konzertante Vorstellungen von H.K. Grubers »Frankenstein« und Glucks »Orfeo ed Euridice« mit dem Joensuu Stadtorchester unter Jurjen Hempel und an der Oper Leipzig 2017/18 als Proserpina/Ligeti-Sopran in »Au revoir, Euridice«.

Sie lehrt neue Vokalmusik an der Universität Mozarteum und an der HMT Leipzig. Außerdem ist sie die Leiterin von den jährlich stattfindenden Luciakonzerten, die u. a. Projekte wie Musik macht schlau unterstützen. 2019 wird das Luciakonzert am 16. Dezember in der Peterskirche Leipzig stattfinden.

Mediha Khan
In Dortmund geboren, absolvierte Mediha Khan ihr Klavierstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Gesa Lücker und Prof. Sheila Arnold.
Im Laufe der Studienzeit entdeckte sie ihre große Leidenschaft zum Kunstlied, der sie sich seitdem mit persönlicher Hingabe widmet.
An der Kölner Musikhochschule fand sie dafür in Prof. Jürgen Glauß und Stefan Irmer wichtige Mentoren. Ebenso war Prof. Anthony Spiri ein wichtiger Lehrer für die Kammermusik, die sie seit früher Kindheit mit Begeisterung spielt.  
Seit 2017 studiert sie Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei Prof. Alexander Schmalcz und Kammermusik bei Prof. Caspar Frantz. Im Sommer 2019 schloss sie hier ihren Master mit Auszeichnung ab und setzt nun seit Herbst 2019 ihr Studium in der Meisterklasse Liedgestaltung bei Prof. Alexander Schmalcz fort.
Meisterkurse bei KS Brigitte Fassbaender, Wolfram Rieger, Thomas Quasthoff, Christiane Oelze, Phillip Moll, Eduard Zilberkant, Tamara Stefanovich sowie Anthony und Joseph Paratore prägten ihr musikalisches Verständnis außerordentlich.
Die junge Pianistin ist Stipendiatin der Liedakademie Heidelberger Frühling unter der Leitung von Thomas Hampson, des Deutschlandstipendiums und des Vereins
Yehudi Menuhin LIVE MUSIC NOW Köln e. V. Konzerte führten sie unter anderem zu den Spielstätten des Heidelberger Frühling, der Konzertreihe  Lied in Dresden unter der Leitung von Olaf Bär und dem großen Sendesaal des MDR Leipzig. Seit 2017 ist sie beim Mitteldeutschen Rundfunk als Korrepetitorin tätig.

Cenk Erbiner
ist ein europaweit gefragter Bratschist für World Music und Neue Musik und spielt seit 2010 bei der Anhaltischen Philharmonie Dessau. Er wurde 1976 in Istanbul geboren und studierte Bratsche am städtischen Konservatorium der Universität Istanbul und von 1999-2002 bei Prof. Nobuko Imai an
der Musikhochschule Detmold. Anschließend schloss er an der Musikhochschule Leipzig sein Diplomorchesterstudium und Konzertexamen bei Prof. Tatjana Masurenko ab. Er besuchte Meisterkurse bei Martin Outram, Russen Günes und Juri Bashmet. Cenk Erbiner ist viermaliger Stipendiat der Dr. Bejaht Eczacibasi Fundation und arbeitete als Solo-Bratschist in zahlreichen Orchestern wie den Dresdner Sinfonikern, der Staatskapelle Halle und dem Mendelssohn
Kammerorchester. Im Anschluss an die klassische Bratschenausbildung studierte er Jazz Viola und Klavier. Er ist Gründungsmitglied des „World Music Ensemble Nereden“ und komponiert Stücke für Kammermusik, Soli und Duette sowie für Film und Theater.
Cenk Erbiner spielt eine Jürgen Manthey Bratsche.